Aktuelles

11.08.2017

Therapiegarten im neuen marthastift


Bei der Gartentherapie geht es darum, alle Sinnesfunktionen anzuregen. Dabei können bei den Bewohnern Erinnerungen geweckt werden, wodurch sie noch vorhandenes Wissen über Anbau, Pflege und Ernte in die Arbeit im Garten einbringen können.


Durch den gezielten Anbau von ausgewählten Sinnespflanzen sollen Sinnesfunktionen wieder angeregt werden. Unter Sinnespflanzen versteht man Pflanzen, die sich über einen besonderen Geruch, Geschmack oder eine anregende Blattoberfläche auszeichnen: Aktuell in unserem Garten z.B. der Borretsch und die Artischocke mit Ihrer haarigen Blattoberfläche. Auch verschiedene Kräuter und Beeren laden zum Riechen und Naschen ein. Der kleine Garten und die zwei Hochbeete sollen den Bewohnern den Jahresablauf mit Pflanzen näherbringen. Entsprechend der Jahreszeit kann eine typische Pflanze entdeckt werden. Momentan reifen viele Tomaten, Gurken, Zucchini und Auberginen in unserem Beet. Es gibt immer etwas zum Entdecken und die Kürbisse am Zaun und der Hopfen, weisen schon auf den nahenden Herbst hin.


Die Gartentherapie kommt sowohl bei Bewohnern mit Demenz als auch bei den Bewohnern der psychiatrischen Pflegewohngruppe zum Einsatz.

 


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